Material-Liste
- Fließendes Wasser (Waschbecken oder Gartenschlauch)
- Spachtel oder Rollenwringer
- Optional: Eimer
- Optional: Frischhaltefolie für Pausen
Schritt 1: Überschüssige Farbe entfernen
Roller auf einem Stück Karton oder in der Farbwanne kräftig ausrollen, bis kaum noch Farbe kommt. Dann mit dem Spachtel (Rückseite) die Farbe aus dem Fell drücken — vom Kern nach außen streichen.
Schritt 2: Ausspülen
Bei Dispersionsfarbe (wasserbasiert): Unter fließendem Wasser auswaschen. Immer wieder ausdrücken und durchspülen, bis das Wasser klar ist. Ein Gartenschlauch mit Düse macht es einfacher.
Achtung bei Lacken: Lösemittelhaltige Lacke können NICHT mit Wasser gereinigt werden! Hier brauchen Sie Pinselreiniger oder Terpentin. Wasserbasierte Acryllacke gehen mit Wasser.
Schritt 3: Trocknen
Roller aufrecht stehend oder hängend trocknen lassen. Nicht auf das Fell legen — das drückt die Fasern platt und der Roller ist ruiniert. Am besten den Bügel an einen Haken hängen.
Pause einlegen? Der Folien-Trick
Bei Pausen unter 24 Stunden: Roller in Frischhaltefolie einwickeln, so fest wie möglich. Das verhindert das Austrocknen und Sie können direkt weitermachen. Im Kühlschrank hält der Roller sogar 2-3 Tage.
Wann wegwerfen?
Wenn die Farbe trotz Reinigung nicht rausgeht, die Fasern verklumpt sind oder der Roller beim Rollen Streifen hinterlässt — dann ist es Zeit für einen neuen. Qualitätsroller (z.B. Storch oder Rotaplast) halten bei guter Pflege Dutzende Einsätze.
Profi-Tipp
Wir verwenden im Betrieb einen Rollenwringer (ca. 30 €) — damit geht die Reinigung in 2 Minuten und der Roller wird so sauber wie neu. Lohnt sich, wenn Sie öfter streichen. Und: Kaufen Sie direkt einen guten Roller für 5-8 €. Billige 1-€-Roller fusseln und das Ergebnis leidet.