Farbroller richtig reinigen

Einfach · 15 Minuten · Geld sparen

März 2026 5 Min. Lesezeit
Einfach ⏱️ 15 Minuten

Material-Liste

  • Fließendes Wasser (Waschbecken oder Gartenschlauch)
  • Spachtel oder Rollenwringer
  • Optional: Eimer
  • Optional: Frischhaltefolie für Pausen

Schritt 1: Überschüssige Farbe entfernen

Roller auf einem Stück Karton oder in der Farbwanne kräftig ausrollen, bis kaum noch Farbe kommt. Dann mit dem Spachtel (Rückseite) die Farbe aus dem Fell drücken — vom Kern nach außen streichen.

Schritt 2: Ausspülen

Bei Dispersionsfarbe (wasserbasiert): Unter fließendem Wasser auswaschen. Immer wieder ausdrücken und durchspülen, bis das Wasser klar ist. Ein Gartenschlauch mit Düse macht es einfacher.

Achtung bei Lacken: Lösemittelhaltige Lacke können NICHT mit Wasser gereinigt werden! Hier brauchen Sie Pinselreiniger oder Terpentin. Wasserbasierte Acryllacke gehen mit Wasser.

Schritt 3: Trocknen

Roller aufrecht stehend oder hängend trocknen lassen. Nicht auf das Fell legen — das drückt die Fasern platt und der Roller ist ruiniert. Am besten den Bügel an einen Haken hängen.

Pause einlegen? Der Folien-Trick

Bei Pausen unter 24 Stunden: Roller in Frischhaltefolie einwickeln, so fest wie möglich. Das verhindert das Austrocknen und Sie können direkt weitermachen. Im Kühlschrank hält der Roller sogar 2-3 Tage.

Wann wegwerfen?

Wenn die Farbe trotz Reinigung nicht rausgeht, die Fasern verklumpt sind oder der Roller beim Rollen Streifen hinterlässt — dann ist es Zeit für einen neuen. Qualitätsroller (z.B. Storch oder Rotaplast) halten bei guter Pflege Dutzende Einsätze.

Profi-Tipp

Wir verwenden im Betrieb einen Rollenwringer (ca. 30 €) — damit geht die Reinigung in 2 Minuten und der Roller wird so sauber wie neu. Lohnt sich, wenn Sie öfter streichen. Und: Kaufen Sie direkt einen guten Roller für 5-8 €. Billige 1-€-Roller fusseln und das Ergebnis leidet.

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